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	<title>Rechtstipps &#8211; Kanzlei Kozlowski</title>
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	<title>Rechtstipps &#8211; Kanzlei Kozlowski</title>
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	<item>
		<title>Festgenommen – so verhalten Sie sich richtig</title>
		<link>https://kanzlei-kozlowski.de/verhalten-bei-festnahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luise Maria Kozlowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Festnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Festnahme ist eine Ausnahmesituation. Angst, Stress und Unsicherheit führen dazu, dass viele Menschen Fehler machen, die sich später kaum korrigieren lassen. Wenn Sie wissen, wie Sie sich verhalten sollten, schützen Sie Ihre Rechte. Regel Nr. 1: Schweigen Sie Das Wichtigste zuerst: Machen Sie keine Aussage. Sie haben als Beschuldigte*r ein umfassendes Schweigerecht. Alles, was ... <a title="Festgenommen – so verhalten Sie sich richtig" class="read-more" href="https://kanzlei-kozlowski.de/verhalten-bei-festnahme/" aria-label="Mehr Informationen über Festgenommen – so verhalten Sie sich richtig">weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Eine Festnahme ist eine Ausnahmesituation. Angst, Stress und Unsicherheit führen dazu, dass viele Menschen Fehler machen, die sich später kaum korrigieren lassen. Wenn Sie wissen, wie Sie sich verhalten sollten, schützen Sie Ihre Rechte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regel Nr. 1: Schweigen Sie</h2>



<p>Das Wichtigste zuerst: <strong>Machen Sie keine Aussage.</strong> Sie haben als Beschuldigte*r ein umfassendes Schweigerecht. Alles, was Sie sagen, kann und wird gegen Sie verwendet werden. Warten Sie, bis Ihre Verteidigung da ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regel Nr. 2: Fordern Sie einen Anwalt</h2>



<p>Sie haben das Recht, <strong>jederzeit eine Verteidigerin zu kontaktieren</strong> – auch mitten in der Nacht. Die Polizei ist verpflichtet, Ihnen diesen Kontakt zu ermöglichen. Bestehen Sie darauf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regel Nr. 3: Leisten Sie keinen Widerstand</h2>



<div>
<p>Auch wenn die Festnahme sich ungerecht anfühlt: <strong>Leisten Sie keinen körperlichen Widerstand.</strong> Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§ 113 StGB) ist strafbar und verschlechtert Ihre Lage. Bleiben Sie ruhig und kooperieren Sie – aber schweigen Sie.</p>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Regel Nr. 4: Unterschreiben Sie nichts</h2>



<p>Unterschreiben Sie <strong>kein Vernehmungsprotokoll</strong> ohne anwaltliche Prüfung. Was einmal unterschrieben ist, lässt sich im Verfahren kaum noch korrigieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert nach der Festnahme?</h2>



<p>Nach einer vorläufigen Festnahme muss die Polizei Sie <strong>spätestens am nächsten Tag</strong> dem Haftrichter vorführen oder freilassen. Der Haftrichter entscheidet dann über einen <a href="/blog/mythen-untersuchungshaft/">Haftbefehl</a> oder Ihre Freilassung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Strafbefehl erhalten? 3 Fehler, die Sie vermeiden sollten</title>
		<link>https://kanzlei-kozlowski.de/strafbefehl-3-fehler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luise Maria Kozlowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Einspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Geldstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Strafbefehl]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Strafbefehl kommt oft überraschend per Post – und viele Betroffene machen gravierende Fehler, weil sie die Bedeutung unterschätzen. Dabei ist ein Strafbefehl einem Urteil gleichgestellt, wenn Sie nicht rechtzeitig handeln. Fehler Nr. 1: Den Strafbefehl ignorieren Der häufigste und folgenschwerste Fehler: Nichts tun. Wenn Sie nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen, ... <a title="Strafbefehl erhalten? 3 Fehler, die Sie vermeiden sollten" class="read-more" href="https://kanzlei-kozlowski.de/strafbefehl-3-fehler/" aria-label="Mehr Informationen über Strafbefehl erhalten? 3 Fehler, die Sie vermeiden sollten">weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Strafbefehl kommt oft überraschend per Post – und viele Betroffene machen gravierende Fehler, weil sie die Bedeutung unterschätzen. Dabei ist ein Strafbefehl einem <strong>Urteil gleichgestellt</strong>, wenn Sie nicht rechtzeitig handeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fehler Nr. 1: Den Strafbefehl ignorieren</h2>



<p>Der häufigste und folgenschwerste Fehler: Nichts tun. Wenn Sie nicht innerhalb von <strong>zwei Wochen</strong> nach Zustellung Einspruch einlegen, wird der Strafbefehl <strong>rechtskräftig</strong> – mit allen Konsequenzen wie Vorstrafe, Geldstrafe oder sogar Fahrverbot.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fehler Nr. 2: Ohne Anwalt Einspruch einlegen</h2>



<p>Manche legen zwar Einspruch ein, gehen dann aber ohne anwaltliche Vertretung in die Hauptverhandlung. Das Risiko: Das Gericht kann in der Verhandlung auch eine <strong>höhere Strafe</strong> verhängen als im Strafbefehl vorgesehen. Ohne Verteidigung stehen Sie allein vor dem Richter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fehler Nr. 3: Die Frist verpassen</h2>



<p>Die <strong>Einspruchsfrist beträgt genau zwei Wochen</strong> ab Zustellung. Nicht ab dem Tag, an dem Sie den Brief gelesen haben – ab <strong>Zustellung</strong>. Wer im Urlaub war oder den Brief zu spät öffnet, hat möglicherweise bereits die Frist versäumt. In Ausnahmefällen kann ein Antrag auf Wiedereinsetzung gestellt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sollten Sie tun?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sofort eine Strafverteidigerin kontaktieren</strong> – die Frist läuft</li>



<li><strong>Den Strafbefehl aufheben</strong> und das Zustelldatum notieren</li>



<li><strong>Keine Aussagen machen</strong> ohne anwaltliche Beratung</li>



<li>Prüfen lassen, ob ein Einspruch <strong>sinnvoll</strong> ist oder ob der Strafbefehl akzeptiert werden sollte</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Polizeiliche Vorladung – das müssen Sie wissen</title>
		<link>https://kanzlei-kozlowski.de/polizeiliche-vorladung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luise Maria Kozlowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Vernehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorladung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kanzlei-kozlowski.de/polizeiliche-vorladung/</guid>

					<description><![CDATA[Sie haben eine polizeiliche Vorladung erhalten? Das ist zunächst kein Grund zur Panik – aber ein Grund, sich richtig zu verhalten. Denn Fehler in dieser Phase können den weiteren Verfahrensverlauf erheblich beeinflussen. Muss ich zur Polizei? Als Beschuldigte*r müssen Sie nicht erscheinen. Sie haben das Recht zu schweigen und sind nicht verpflichtet, zur Polizei zu ... <a title="Polizeiliche Vorladung – das müssen Sie wissen" class="read-more" href="https://kanzlei-kozlowski.de/polizeiliche-vorladung/" aria-label="Mehr Informationen über Polizeiliche Vorladung – das müssen Sie wissen">weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie haben eine polizeiliche Vorladung erhalten? Das ist zunächst kein Grund zur Panik – aber ein Grund, sich richtig zu verhalten. Denn Fehler in dieser Phase können den weiteren Verfahrensverlauf erheblich beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Muss ich zur Polizei?</h2>



<p>Als <strong>Beschuldigte*r</strong> müssen Sie <strong>nicht erscheinen</strong>. Sie haben das Recht zu schweigen und sind nicht verpflichtet, zur Polizei zu gehen. Das gilt für alle polizeilichen Vorladungen.</p>



<p>Als <strong>Zeug*in</strong> sind Sie nur verpflichtet, wenn die Vorladung <strong>auf Anordnung der Staatsanwaltschaft</strong> erfolgt. Bei einer rein polizeilichen Vorladung besteht auch als Zeuge keine Pflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennen Sie den Vorwurf?</h2>



<p>Wahrscheinlich nicht – denn ohne anwaltliche Vertretung erhalten Sie <strong>keine Akteneinsicht</strong>. Nur Ihre Verteidigung darf die Ermittlungsakte einsehen. Deshalb gilt: <strong>Erst Akteneinsicht, dann Entscheidung zur Aussage.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Soll ich etwas sagen?</h2>



<p><strong>Nein – nicht ohne vorherige rechtliche Beratung.</strong> Jede Aussage kann gegen Sie verwendet werden. Als Beschuldigte*r steht Ihnen ein umfassendes Schweigerecht zu. Dieses Recht ist kein Schuldeingeständnis – es ist Ihr gutes Recht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So verhalten Sie sich richtig</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ruhe bewahren und keine voreiligen Aussagen machen</li>



<li>Sofort anwaltlichen Rat einholen – <strong>vor</strong> jedem Kontakt mit der Polizei</li>



<li>Die Vorladung aufbewahren – sie enthält wichtige Informationen</li>



<li>Niemandem Details zum Vorwurf erzählen – auch nicht Freunden oder Familie</li>
</ul>
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